Allergische Reaktionen auf COVID19 Impfstoff – Stellungnahme der deutschen Allergie-Gesellschaften

Sehr geehrte Damen und Herren,

allergische Reaktionen gehören zu den schwersten Nebenwirkungen der COVID-19 Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Anaphylaxie).

Anaphylaxien sind potenziell tödlich und in den ersten Tagen nach dem Impfstart in Großbritannien und USA bei mehreren Patienten aufgetreten. Die deutschen allergologischen Gesellschaften haben eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet, die Risiken und Chancen ausgewogen darstellt und Empfehlungen für die Handhabung in den Impfzentren gibt.

Allergische Reaktionen bei Corona Impfungen

Pressemitteilung:

Deutsche Allergiegesellschaften nehmen Stellung zu schweren Allergischen Reaktionen auf BioNTech Impfstoff

Nach der positiven Beurteilung des COVID-19 Impfstoffes BNT162b2 wird auch in Deutschland nach Weihnachten mit den Impfungen begonnen werden. Bereits in den ersten Impftagen wurden in Großbritannien und USA jedoch schwere allergische Reaktionen gemeldet, die inzwischen für erhebliche Verunsicherung unter den geschätzt 105 Millionen Allergikern in der EU geführt haben, von denen allein 24 Millionen in Deutschland leben. Die Deutschen Allergie-Gesellschaften äußern sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zu den Risiken für Allergiker durch die Impfung und mögliche vorbeugende Maßnahmen [1].
Professor Ludger Klimek, Leiter des Allergiezentrums in Wiesbaden und federführender Autor der Publikation: „Wir vermuten, dass mit PEG (Polyethylenglykol) ein Zusatzstoff der Impfung die allergischen Reaktionen bei den Patienten ausgelöst hat. BNT162b2 enthält grundsätzlich weniger Allergie-auslösende Substanzen als andere, herkömmliche Impfstofftypen. Dennoch kann jede Impfung allergische Reaktionen oder einen allergischen Schock auslösen“…..

Prof. Dr. med. Ludger Klimek
Präsident des
Ärzteverbandes Deutscher Allergologen

Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. Prof. Dr. med. Ludger Klimek (Präsident) c/o Zentrum für Rhinologie und Allergologie An den Quellen 10
65183 Wiesbaden
Ludger.klimek@allergiezentrum.org info@aeda.de
www.aeda.de

Jeder Zweite recherchiert seine Krankheitssymptome im Netz

Frauen informieren sich häufiger als Männer vor dem Arztbesuch im Internet
61 Prozent recherchieren nach dem Arztbesuch online ihre Diagnose
Jeder Dritte versteht die Erläuterungen des Arztes nicht
Laut Studie ist denjenigen Patienten, die nach einem Arztbesuch Informationen im Netz oder in einer App zu ihrer Diagnose oder verschrieben Medikamenten suchen, in erster Linie eine Zweitmeinung wichtig:

Patienten-Broschüre „Sport gegen Krebs“ ist ab sofort wieder verfügbar.

In der Broschüre „Sport gegen Krebs“ erfahren Patienten mehr über die positiven Auswirkungen, die Bewegung auf den Körper hat, was beachtet werden sollte, bevor mit dem Sport begonnen wird und wie sie sich leichter motivieren können, dauerhaft aktiv zu bleiben. Es werden verschiedene Trainingsarten sowie einfache Bewegungsübungen vorgestellt, die zu Hause leicht nachgemacht werden können. Darüber hinaus enthält die Broschüre umfangreiche Informationen zu den Angeboten und den Möglichkeiten der Kostenübernahme von Rehasport in der Krebsnachsorge.

Psychische Erkrankungen: Infos für Patienten in Leichter Sprache

https://www.kbv.de/html/1150_45931.php30.04.2020 – Drei neue Patienteninformationen in Leichter Sprache befassen sich mit Angststörungen, Essstörungen und Depression. Die leicht verständlich formulierten Informationen richten sich an Menschen beispielsweise mit eingeschränkter Lesekompetenz oder geringen Deutschkenntnissen.

Die üblichen Gesundheitsinformationen bereiten manchen Menschen Schwierigkeiten. Deshalb veröffentlicht das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Patienteninformationen in Leichter Sprache.