Keine harmlose Kinderkrankheit: Video zur Masern-Schutzimpfung

Zur Geschichte der Masern und deren Bekämpfung durch eine Schutzimpfung stellt die KBV ein neues Video für Patienten bereit. Es zeigt, warum das Virus so gefährlich ist und eine Impfung vor einer Erkrankung schützt.

Nach der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Masern vor fast 50 Jahren bestand die Hoffnung, diese hoch ansteckende Infektionskrankheit eliminieren zu können, wie das Video anschaulich zeigt. Da sich zu wenige Menschen impfen lassen, konnte die erforderliche „Herdenimmunität“ noch nicht erreicht werden. Zu viele vertreten noch die Einschätzung, dass es sich dabei um eine harmlose Kinderkrankheit handelt.

Impfpflicht gegen Masern seit März 2020

Angesichts der wiederholten Masernausbrüche hat der Gesetzgeber vor einem Jahr eine Impfpflicht gegen Masern eingeführt. So müssen alle Personen, die nach 1970 geboren sind, entweder einen Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern nachweisen, wenn sie in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen beispielsweise Arztpraxen oder Krankenhäusern sowie Kitas und Schulen tätig sind.

Dies gilt auch für Personen, die bereits eine bestimmte Zeit in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge beziehungsweise Spätaussiedler untergebracht sind oder in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Horten betreut werden.

Ein Buch kann Helfen: Der Migräne-Kompass

Migräne endlich verstehen und besser mit ihr leben
Unter Mitarbeit des Neurologen Dr. Charly Gaul
Ein Buch vom Bettina Rubow

Aus dem Klappentext:
Dieses umfassende Lesebuch widmet jedem Aspekt der so facettenreichen Erkrankung Migräne Aufmerksamkeit. Hintergründe, Zusammenhänge, wissenschaftliche Erkenntnisse, Tipps und Anekdoten zu diesem so oft unterschätzten Leiden sind hier erstmals unvoreingenommen zusammengetragen und werden leicht verständlich sowie unterhaltsam präsentiert. Die Autorin, selbst Migränikerin, kann sich auf eigene Erfahrungen berufen, lässt aber auch andere Betroffene und Experten zu Wort kommen, um Migräne mit all ihren Gesichtern begreifbar zu machen. Der Leser findet sich als Teil einer Leidensgemeinschaft wieder und lernt alles Wissenswerte, um letztlich ein besseres Leben mit Migräne zu führen.

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
mit Illus. im Text
ISBN: 978-3-453-60567-1

Schnelles Impfen klappt nur in den Praxen

Impfungen gegen COVID-19 – Vertragsärzte mit ins Boot holen

Mit Blick auf den zögerlichen Beginn der Impfungen gegen Covid-19 und die aktuell sehr aufwändige Impflogistik inklusive Betreiben von Impfzentren und Terminmanagement müssen die Vertragsärzte so schnell wie möglich mit ins Boot geholt werden, um die Bevölkerung in den Praxen impfen zu können. „Viele Menschen müssen sehr schnell geimpft werden. Das schaffen wir nur in den Praxen“, heißt es von Seiten des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. Eine Presse Mitteilung der KV Berlin

Allergische Reaktionen auf COVID19 Impfstoff – Stellungnahme der deutschen Allergie-Gesellschaften

Sehr geehrte Damen und Herren,

allergische Reaktionen gehören zu den schwersten Nebenwirkungen der COVID-19 Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Anaphylaxie).

Anaphylaxien sind potenziell tödlich und in den ersten Tagen nach dem Impfstart in Großbritannien und USA bei mehreren Patienten aufgetreten. Die deutschen allergologischen Gesellschaften haben eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet, die Risiken und Chancen ausgewogen darstellt und Empfehlungen für die Handhabung in den Impfzentren gibt.

Allergische Reaktionen bei Corona Impfungen

Pressemitteilung:

Deutsche Allergiegesellschaften nehmen Stellung zu schweren Allergischen Reaktionen auf BioNTech Impfstoff

Nach der positiven Beurteilung des COVID-19 Impfstoffes BNT162b2 wird auch in Deutschland nach Weihnachten mit den Impfungen begonnen werden. Bereits in den ersten Impftagen wurden in Großbritannien und USA jedoch schwere allergische Reaktionen gemeldet, die inzwischen für erhebliche Verunsicherung unter den geschätzt 105 Millionen Allergikern in der EU geführt haben, von denen allein 24 Millionen in Deutschland leben. Die Deutschen Allergie-Gesellschaften äußern sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zu den Risiken für Allergiker durch die Impfung und mögliche vorbeugende Maßnahmen [1].
Professor Ludger Klimek, Leiter des Allergiezentrums in Wiesbaden und federführender Autor der Publikation: „Wir vermuten, dass mit PEG (Polyethylenglykol) ein Zusatzstoff der Impfung die allergischen Reaktionen bei den Patienten ausgelöst hat. BNT162b2 enthält grundsätzlich weniger Allergie-auslösende Substanzen als andere, herkömmliche Impfstofftypen. Dennoch kann jede Impfung allergische Reaktionen oder einen allergischen Schock auslösen“…..

Prof. Dr. med. Ludger Klimek
Präsident des
Ärzteverbandes Deutscher Allergologen

Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. Prof. Dr. med. Ludger Klimek (Präsident) c/o Zentrum für Rhinologie und Allergologie An den Quellen 10
65183 Wiesbaden
Ludger.klimek@allergiezentrum.org info@aeda.de
www.aeda.de

Jeder Zweite recherchiert seine Krankheitssymptome im Netz

Frauen informieren sich häufiger als Männer vor dem Arztbesuch im Internet
61 Prozent recherchieren nach dem Arztbesuch online ihre Diagnose
Jeder Dritte versteht die Erläuterungen des Arztes nicht
Laut Studie ist denjenigen Patienten, die nach einem Arztbesuch Informationen im Netz oder in einer App zu ihrer Diagnose oder verschrieben Medikamenten suchen, in erster Linie eine Zweitmeinung wichtig:

Patienten-Broschüre „Sport gegen Krebs“ ist ab sofort wieder verfügbar.

In der Broschüre „Sport gegen Krebs“ erfahren Patienten mehr über die positiven Auswirkungen, die Bewegung auf den Körper hat, was beachtet werden sollte, bevor mit dem Sport begonnen wird und wie sie sich leichter motivieren können, dauerhaft aktiv zu bleiben. Es werden verschiedene Trainingsarten sowie einfache Bewegungsübungen vorgestellt, die zu Hause leicht nachgemacht werden können. Darüber hinaus enthält die Broschüre umfangreiche Informationen zu den Angeboten und den Möglichkeiten der Kostenübernahme von Rehasport in der Krebsnachsorge.