Medizinischer Versorgungsatlas für seltene Krankheiten geht an den Start

Die Internetseite www.se-atlas.de bietet umfassenden Überblick über Versorgungsmöglichkeiten bei seltenen Erkrankungen. 

 Pünktlich zum diesjährigen Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar geht ein entsprechender online-Versorgungsaltas an den Start. Auf der Internetseite www.se-atlas.de können sich Betroffene, Angehörige und Ärzte, aber auch nicht-medizinisches Personal und die breite Öffentlichkeit künftig einen umfassenden Überblick über Versorgungsmöglichkeiten für Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland verschaffen. Ziel des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes ist es letztlich, durch gezielte und ausführliche Informationen die Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern.

Wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leiden, handelt es sich nach der in Europa gültigen Definition um eine seltene Erkrankung (SE). Betroffene, aber auch Angehörige, die bislang kaum Berührungspunkte zu seltenen Erkrankungen hatten, stehen oft vor einem zentralen Problem: Sie wissen nicht, wo sie sich behandeln lassen können. „Der Anspruch dieses Projekts ist es, auf der Internetseite www.se-atlas.de einen umfassenden Überblick über die Versorgungsmöglichkeiten rund um SE zu geben“, sagt der Projektleiter se-atlas und wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI), Tobias Hartz, und ergänzt: „Aufschluss gibt sowohl eine interaktive Landkarte als auch eine ausführliche Auflistung der Versorgungsmöglichkeiten.“

Die Besucher der Internetseite www.se-atlas.de haben die Möglichkeit, über ein Suchfeld eine Erkrankung einzugeben – wobei bereits bei der Eingabe entsprechende Namen vorgeschlagen werden. Nach dem Start der Suche werden relevante Einrichtungen in der interaktiven Landkarte markiert und auf diese Weise mit den entsprechenden spezifischen Kompetenzen und Behandlungsschwerpunkten hinsichtlich bestimmter Erkrankungen verknüpft. Die Besucher können dann die jeweilige Versorgungseinrichtung anklicken, um nähere Informationen zu erhalten. Durch die Angabe des Wohnortes kann sich der Besucher zusätzlich die Entfernung anzeigen lassen.

Eine Pressemitteilung des Institutes für Biometrie

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