Stotterer in München

Eine Selbsthilfegruppe

Aus der Einleitung:
Wir sind eine von über 80 Selbsthilfegruppen stotternder Menschen in der Bundesrepublik und treffen uns, um uns mit dem eigenen Stottern und dem Stottern der anderen auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, zu einem freien und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern zu gelangen. Denn nicht das gestörte Sprechen ist das grösste Problem, sondern vielmehr die innere Einstellung, mit der ein Stotterer seinem Stottern gegenüber steht und die sein ganzes Leben bestimmt.

Schnitt!: Die ganze Geschichte der Chirurgie erzählt in 28 Operationen

Von den dunklen Anfangszeiten der Chirurgie, als noch ohne Betäubung amputiert wurde, über königliche Operationen und den Luftröhrenschnitt des Jahrhunderts bis zu den heutigen High-Rech-Ops – der Chirurg Arnold van de Lara beschreibt in seinem Buch so packend wie allgemeinverständlich die Geschichte seines Fachs. In 28 Kapiteln erzählt er anhand von berühmten Fällen aus Historie und Gegenwart, was genau im Operationssaal geschieht.

Wie sag ich’s meinem Doc?: Machen Sie das Beste aus Ihrem Arztbesuch!

Aus dem Klappentext
Die Einsicht, dass eine gute Kommunikation für den Erfolg einer medizinischen Behandlung wichtig ist, schlägt sich mittlerweile auch in der Ausbildung von Ärzten nieder. Wie sich Patienten mit ihrem Arzt über ihre Beschwerden verständigen können, darüber wird selten gesprochen. Dieser Ratgeber gibt Patienten Anregungen, Hinweise und Tipps, wie sie sich am besten auf den Arztbesuch vorbereiten und wie sie konstruktiv und erfolgreich mit Ärzten kommunizieren können. Er bietet damit eine Orientierungshilfe, um sich in der Welt der Medizin und des Gesundheitswesens zurechtzufinden. Dr. Lutz Wesel, erfahrener Arzt und Psychotherapeut, geht alle wichtigen Fragen durch, die Patienten beschäftigen: Wie finde ich den richtigen Arzt? Wie schildere ich mein Problem so, dass der Arzt alle wichtigen Informationen erhält? Welche „individuellen Gesundheitsleistungen“ sind wichtig? Hilft Googeln wirklich weiter? Was tun, wenn es Konflikte gibt? Jedes Kapitel schließt mit einer kompakten inhaltlichen Zusammenfassung. Das Buch ist dabei selbst ein Beispiel für gelungene Kommunikation: Man fühlt sich als Leser angesprochen und ernst genommen, gut informiert – und unterhalten.

Gute Praxis – Behinderung und Arbeit

Das Portal REHADAT-Gute Praxis veranschaulicht mit gelungenen Beispielen, wie Menschen mit Behinderung erfolgreich arbeiten können. Es stellt allgemeine Informationen, Maßnahmen und Integrationsvereinbarungen zu einer inklusive Arbeitswelt vor.

Arbeitgeber zeigen dies in Interviews, mit ihren Aktionsplänen und Auszeichnungen.
Über 900 Praxisbeispiele machen deutlich:
wie der Übergang in das Berufsleben erfolgte,
welche Ausbildung oder Qualifizierung dies ermöglichte,
wie der Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld gestaltet wurde und
welche Institution beraten und finanziell gefördert hat.
REHADAT ist ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Kopf-Hals-Tumoren: Verbreitungsraten entwickeln sich bei Frau und Mann unterschiedlich

Pressemitteilung
Universitätsmedizin Mainz veröffentlicht Studie zur Verbreitung von Kopf-Hals-Tumoren in Rheinland-Pfalz im Zehnjahresvergleich

(Mainz, 24. September 2015, br) Krebserkrankungen der Kopf-Hals-Region rangieren weltweit unter den zehn häufigsten bösartigen Neubildungen. Inwieweit sich diese Krebsarten der Mundhöhle, des Rachenraums und des Kehlkopfes in den letzten Jahren in Rheinland-Pfalz verbreitet haben, war Gegenstand einer Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrig, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz. Eine Besonderheit der Studie liegt darin, dass die Forscher für jede einzelne Tumorart der Kopf-Hals-Region Forschungsergebnisse präsentieren können und diese nicht, wie sonst üblich, zusammengefasst haben. Die Ergebnisse der Studie „Veränderung von Inzidenz und Mortalität von Kopf-Hals-Malignomen in Rheinland-Pfalz, 2000-2009“ wurden in der Fachzeitschrift Laryngo-Rhino-Otologie veröffentlicht.

Basis der hier vorgestellten Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrig, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz waren die Daten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz für die Jahre 2000 bis 2009. Im Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2009 wurden 8055 neue Kopf-Hals-Malignome in Rheinland-Pfalz diagnostiziert und an das epidemiologische Krebsregister gemeldet.

Die Auswertung der Studiendaten ergab, dass Männer dreieinhalbmal häufiger als Frauen an Kopf-Hals-Malignomen erkrankt waren. Erfreulicherweise stellten die Wissenschaftler bei den Männern jedoch einen ganz leichten Rückgang fest. Im Jahr 2000 betrug die absolute Zahl der Neuerkrankungen bei den Männern 629 Fällen. Im Jahr 2009 waren es 622 Neuerkrankungsfälle. Bei den Frauen in Rheinland-Pfalz stieg die absolute Zahl aller Kopf-Hals-Malignome von 157 Neuerkrankungsfällen im Jahr 2000 auf 213 im Jahr 2009. Zum Zeitpunkt der Erstdiagnosenstellung waren die Männer durchschnittlich 63 Jahre alt und die Frauen 64 Jahre.

Auch deshalb findet in dieser Woche zum dritten Mal die Aktionswoche Kopf-Hals-Tumore „make sense campaign“ (www.kopf-hals-krebs.de) zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) in Zusammenarbeit mit den Landdesorganisationen statt.

Informationen zur Studie und zur Publikation: Bayer O., Krüger M., Koutsimpelas D., Erich, K. Lessing M., Zeisig S. R., Simon C., Singer S. (2015): Veränderung von Inzidenz und Mortalität von Kopf-Hals-Malignomen in Rheinland-Pfalz, 2000-2009. In: Laryngo-Rhino-Otologie 94 (7), S. 451–458. DOI: 10.1055/s-0034-1390455.
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1390455

Welttag der Gehörlosen am 27. September 2015

Mit den Händen sprechen – Chance auf Gleichberechtigung
Welttag der Gehörlosen: CBM fordert Gebärdensprache anzuerkennen
Bensheim. Zum Welttag der Gehörlosen am 27. September 2015 fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM), die Gebärdensprache in allen Ländern als offizielle Sprache anzuerkennen. Nur so können gehörlose und hörbehinderte Menschen sich gleichberechtigt in die Gesellschaft einbringen.
Weltweit haben rund 360 Millionen Menschen eine Hörschädigung, das sind mehr als fünf Prozent der Weltbevölkerung. Und unter ihnen gibt es fast 32 Millionen gehörlose Kinder, die meisten leben in Entwicklungsländern. Sie sind oft vom Schulbesuch und damit dem Grundrecht auf Bildung ausgeschlossen: In Regelschulen scheitert es meist an Vorurteilen wie der Auffassung, gehörlos sei gleichbedeutend mit dumm. Gleichzeitig gibt es in Entwicklungsländern nur wenige Gebärdenkurse und Förderschulen für hörgeschädigte Menschen. Auch fehlen Lehrer mit Spezialkenntnissen, die diese Kinder fördern können. Dabei ist die Gebärdensprache für Kinder mit Hörschädigung oft die einzige Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren und am Unterricht aktiv teilzunehmen.

Gebärdensprache ist ein Menschenrecht
CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus betont, dass die Gebärdensprache aber nicht nur für Kinder wichtig ist: „Gebärdensprache muss als nationale Sprache anerkannt werden. Denn sie holt gehörlose Menschen aus der Isolation. Sie ermöglicht ihnen den direkten Austausch mit anderen und an der Gesellschaft teilzuhaben. Darüber hinaus öffnet ihnen Gebärdensprache Zugänge zu Information, Bildung und Arbeit.“
Ein wichtiger Schritt wäre es deshalb, die Gebärdensprache gleichberechtigt als national anerkannte Sprache in die Verfassung der Länder aufzunehmen. Dann nämlich wird Unterricht in Gebärdensprache angeboten, wie es beispielsweise in Südafrika seit 2013 eingeführt wurde. Die erste Sprache, die gehörlose Kinder in
Christoffel-Blindenmission
Deutschland e.V.

Stubenwald-Allee 5 64625 Bensheim
Tel.: (06251)131-190 Fax: (06251) 131-199 E-Mail: presse@cbm.de
www.cbm.de

Schule des Wohlbefindens

In allen bayerischen Schulen wird vom 12. – 16.10.2016 eine „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ mit dem Motto „Schule des Wohlbefindens“ durchgeführt. Die Schüler erhalten in dieser Woche Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, um durch projektorientiertes Arbeiten, auch unter Einbeziehung außerschulischer Experten, einen weiteren Schritt hin zu einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensweise zu gehen.

Förderatlas 2015: Wo und wie Spitzenforschung und -förderung Früchte tragen

Worin liegen die Stärken des Forschungssystems in Deutschland – und wo? Welche Bedeutung haben Drittmittel für die Finanzierung von Forschungsprojekten – und wie nutzen die Universitäten und Forschungsinstitute diese Mittel? Welche Effekte haben besondere Förderprogramme? Umfassende Zahlen, Daten und grafische Darstellungen zu diesen und zahlreichen anderen Themen enthält der „Förderatlas 2015“, den die DFG am Donnerstag, dem 3. September 2015, mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin vorgestellt hat. Ein Schwerpunktthema ist die Exzellenzinitiative, weitere Analysen blicken auf die starken Forschungsregionen. Eine eigene Webseite zum Förderatlas bietet zahlreiche zusätzliche Grafiken und Tabellen sowie Kompaktdarstellungen zu zahlreichen Hochschulen. Der alle drei Jahre erscheinende DFG-Förderatlas ist das umfassendste Zahlen- und Datenwerk zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland.

Zum Förderatlas