„Weibliche Ärzte“. Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland

Kollegin.jpgDas Medizinhistorische Museum Hamburg präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin anlässlich des 125. Geburtstags des UKE im Mai 2014 zwei Sonderausstellungen.

„Weibliche Ärzte“. Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland
Die Ausstellung „Weibliche Ärzte“ – Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland ist bereits 20 Jahre alt. Sie wurde in den Jahren 1993/94 von einer Gruppe von Medizinstudentinnen, Ärztinnen und Historikerinnen erarbeitet. Wir präsentieren „Die weiblichen Ärzte“ in ihrer Originalfassung, denn das Thema – die Geschichte der Berufspraxis von Ärztinnen in Deutschland zwischen 1876 und 1945 – das hier dargestellt wird, hat nichts an seiner Bedeutung für die Gegenwart eingebüßt.

Spurensuche – Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE
Die zweite Ausstellung „Spurensuche – Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE“ untersucht die Verhältnisse vor Ort: Wie stellte sich diese Situation für Ärztinnen am Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf dar? Ab wann waren hier die ersten approbierten Ärztinnen tätig und ab wann ließen sich Ärztinnen in eigener Praxis in Hamburg nieder?
Wie ging ab 1919 die Hamburger Reformuniversität mit demokratischem Anspruch und insbesondere die medizinische Fakultät mit ihren weiblichen Ärzten um?
Welche Auswirkungen hatte die Präsenz weiblicher Studenten und weiblicher Ärzte auf den Krankenhausbetrieb?

Image source mit frdl. Gen. Edition Hentrich, Berlin, aus dem Buch Weibliche Ärzte von Eva Brinkschulte

Schreibe einen Kommentar