Verein zur Förderung der Erforschung und Behandlung von Kommunikationsstörungen bei Kindern und Erwachsenen

Verein zur Förderung der Erforschung und Behandlung von Kommunikationsstörungen gegründet
Ein Blick, ein Lächeln, ein paar nette Worte – dies und noch vieles mehr gehört dazu, um einen Kontakt oder eine Beziehung aufzubauen und vielleicht sogar eine Freundschaft zu schließen. Was aber, wenn eine Störung in der Kommunikation vorliegt und man beispielsweise stottert und/oder nicht richtig hört? Dann ist es wichtig das Problem genau zu erkennen und etwas dagegen zu tun. Am Mainzer Universitätsklinikum beschäftigt sich der Schwerpunkt Kommunikationsstörungen bereits seit 47 Jahren mit Erkrankungen dieser Art. „Da die Bedeutung der Kommunikation in unserer modernen Gesellschaft immer größer wird, möchten wir das Interesse an der Problematik wecken und die wissenschaftlichen Fragestellungen auf diesem Gebiet noch eingehender bearbeiten. Aus diesem Grund haben wir den ‚Verein zur Förderung der Erforschung und Behandlung von Kommunikationsstörungen bei Kindern und Erwachsenen’ gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung von Erkrankungen und Behandlungskonzepten bei Kindern und Erwachsenen mit Hör-, Sprech-, Stimm- und Sprachstörungen zu fördern“, erläutert die erste Vorsitzende und gleichzeitig auch Leiterin des Schwerpunktes Kommunikationsstörungen an der Mainzer Universitäts-HNO-Klinik, Prof. Dr. Annerose Keilmann. „So freue ich mich sehr über diese Gründung, denn nur so ist es möglich, ein Bewusstsein für solche Erkrankungen zu schaffen und somit zu einer frühen Erkennung und Behandlung beizutragen.“ Ein erster wissenschaftlicher Austausch und eine öffentliche Vorstellung des Vereins findet am 12. November 2008 beim Gründungssymposium unter dem Titel „Aktuelle Aspekte aus der Kommunikationsmedizin“ statt.

Weitere Informationen zum Verein:
Prof. Dr. med. Annerose Keilmann
Leiterin des Schwerpunkts Kommunikationsstörungen an der Univ.-HNO Klinik
Landesärztin für hör-, stimm- und sprachbehinderte Menschen Rheinland-Pfalz
Tel. 06131 17-2190, Fax 06131 17-6623
E-Mail: keilmann@kommunikation.klinik.uni-mainz.de
www.klinik.uni-mainz.de/Kommunikation/