Alles ist Übergang: Leben auf einer Palliativstation

Was ist ein guter Tod? Die Fortschritte in der Medizin und die Hospizbewegung haben neue Aufmerksamkeit für diese Frage geweckt. Michael Albus hat über einen längeren Zeitraum das Leben auf der Palliativstation der Universitätsklinik in Mainz beobachtet. Er hat intensive Gespräche mit Sterbenden, Ärzten, Pflegern, mit der Psychologin und der Seelsorgerin geführt und einfühlsam auszuloten versucht, wie der allerletzte Abschnitt des Lebens gestaltet werden kann.

Stotterer in München

Eine Selbsthilfegruppe

Aus der Einleitung:
Wir sind eine von über 80 Selbsthilfegruppen stotternder Menschen in der Bundesrepublik und treffen uns, um uns mit dem eigenen Stottern und dem Stottern der anderen auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, zu einem freien und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern zu gelangen. Denn nicht das gestörte Sprechen ist das grösste Problem, sondern vielmehr die innere Einstellung, mit der ein Stotterer seinem Stottern gegenüber steht und die sein ganzes Leben bestimmt.

Vom Umgang mit Risiko und Unsicherheit – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft

In modernen, hochtechnisierten Gesellschaften müssen Menschen ständig verantwortlich Entscheidungen über Wahrscheinlichkeiten und Risiken treffen. Ob wir das Fahrrad, den Bus oder das Auto nehmen – schon die Wahl der Verkehrsmittel für alltägliche Wege stellt eine Risikoabwägung dar. Statistische Informationen helfen meistens nicht weiter, denn die richtige Einordnung der Zahlen haben die wenigsten von uns gelernt.

Hinzu kommen Ängste, die wir aufgrund falscher Schlüsse entwickeln und deren Ursachen wir nicht immer durchschauen. Diese Kombination kostet Jahr für Jahr viele Menschenleben, beträchtliche Steuergelder und schürt die Angst vor Risiken, die kaum existieren.

Der Risikoforscher Prof. Gerd Giegerenzer geht der Frage nach, was es mit der „Illusion der Gewissheit“ und „kollektiver Zahlenblindheit“ auf sich hat. Er zeigt, wie nach dem 11. September 2001 mehr Menschen durch gefühlte Risiken ums Leben kamen als durch die Terrorakte selbst. Und er erläutert seine Forderung, den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten fest im Bildungsangebot unserer technologischen Gesellschaft zu verankern.

Einladung zum Exkurs-Vortrag „Vom Umgang mit Risiko und Unsicherheit“
Termin: 26. April 2016, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Bayerische Staatsbibliothek, München

Als Patient im Internet: Ihre Erfahrungen?

31.03.2016 – Patienten-Information.de, ein Service der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung, beteiligt sich an der aktuell größten Befragung von Patienten zur Nutzung des Internets bei Gesundheitsthemen.

Für 50 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Internet eine wichtige Quelle für Gesundheits-Tipps. Hierzu läuft die aktuell größte Online-Befragung für den deutschsprachigen Raum zu den Themen „Patient im Internet“ und „Internetmedizin“: der Patient Survey 2016, der auch durch das Portal Patienten-Information.de unterstützt wird.

Die Umfrage ist anonym und freiwillig, bei der keine personenbezogenen Daten erhoben werden. Die Befragung wird jährlich durch die Unterstützung der größten Gesundheits- und Patientenportale, Webseiten von Patientenorganisationen und Zeitschriftenportalen sowie den Newslettern von Krankenversicherungen ermöglicht. Sie ist das einzige unabhängige und wissenschaftliche Befragungsprojekt in diesem Themenbereich. Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten. Hier geht es direkt zur Umfrage.

Corinna Schaefer
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Psychenet

Mit psychenet sollen Lösungen für Versorgungsprobleme von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Angehörigen erarbeitet und den Nutzen dieser Lösungen wissenschaftlich untersucht werden.

Dabei wird auf fünf Schwerpunkte geachtet:
Aufklärung und Bildung
Krankheitsübergreifende Prävention
Verbesserung der Diagnostik, Indikationsstellung und Behandlung
Stärkung der Betroffenen und Angehörigen
Neue Strukturen in der Versorgung

Welttag des Hörens 2016

Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik – all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit “der Sinn deines Lebens“.

Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es 2016 erstmals den Welttag des Hörens.