Medizinische Fachbegriffe – Wörterbuch auf Patienten-Information.de

Die KBV schreibt;
15.09.2016 – Das Patientenportal des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin ist erweitert worden: Ein Wörterbuch erklärt jetzt auf Patienten-Information.de medizinische Fachbegriffe und Abkürzungen zu häufigen Krankheiten in allgemeinverständlicher Form.

Interessierte erfahren dort beispielsweise was sie bei einer Myokardszintigraphie erwartet. Das Wörterbuch enthält derzeit rund 700 Fachbegriffe und wird laufend ergänzt. Als Grundlage dienen Patientenleitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ).

„Bewegung und Sport gegen Krebs – so wichtig wie ein Medikament?“

Aus der Einladung:
Montag, den 19.09.2016
19.00 Uhr – 21.00 Uhr Ort: Klinikum rechts der Isar, Pavillon
(Direkter Zugang von der Einsteinstraße (Hörsaal Trakt))
Ismaninger Straße 22, 81675 München

Health Care Bayern e.V. initiiert als gemeinnütziger Verein konkrete Projekte und Maßnahmen zur Früherkennung und Prävention von Erkrankungen, wie die Broschüre „Sport gegen Krebs“, die im Rahmen der Initiative „Gesund.Leben.Bayern“ durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert wird.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung laden wir Sie ganz herzlich zur Vorstellung der aktualisierten und erweiterten Borschüre „Sport gegen Krebs“ ein.

Mit der Broschüre „Sport gegen Krebs“ möchten wir Patienten mit Krebserkrankungen praktische Hilfestellung an die Hand geben, um mithilfe von Rehabilitationssport ihre Situation besser bewältigen zu können. Die Broschüre gibt einfach umzusetzende Erläuterungen zu sportlichen Aktivitäten während und nach einer Krebserkrankung.

Auch Fragen wie: Wie viel Bewegung ist gut? Wann kann ich damit beginnen? Und wie kann ich die richtige Reha-Sportgruppe finden? werden beantwortet. Überdies wird in der Broschüre erläutert, unter welchen Bedingungen die Kranken- oder Rentenversicherung die Kosten für Rehabilitationssport übernimmt. Die Verschreibung von Rehasport berührt das Heilmittelbudget von Ärzten nicht.

Tinnitus – Therapiemöglichkeiten der Schulmedizin, der Naturheilkunde und der Homöopathie

Ein Vortrag von Dr.  J.  Reichel

Jeder Vierte hat das Phänomen von unerklärlichen
Ohrgeräuschen schon einmal wahrgenommen, meistens
glücklicherweise nur vorübergehend. Tinnitus kann ein
Warnsignal im körperlichen oder seelischen Bereich sein.
Oft lassen sich die Ursachen beheben oder gut behandeln.
In diesem Vortrag erfahren Sie, welche
Therapiemöglichkeiten die Schulmedizin, die Naturheilkunde
und die Homöopathie bei einem Tinnitus bieten.
D340090 Gasteig
Dr. med. Jochen Reichel · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·
do 18.00 bis 19.30 Uhr · 8.12.2016 · € 7.– · Restkarten vor
Ort · Auch mit MVHS-Card · 20 Plätze · barrierefrei

Kinderwunsch und Krebs

Krebspatientinnen und -patienten müssen sich oft nach der Diagnose mit ihrer Familienplanung auseinandersetzen. Denn die Behandlung, die Ihnen hilft den Krebs zu besiegen, kann auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Welche Möglichkeiten es zum Erhalt der Fruchtbarkeit gibt und wie man Familienplanung und Krebstherapie unter einen Hut bringt, erfahren Sie in dieser Kinderwunsch-Übersicht. Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben? Mit dieser Frage müssen sich junge Krebspatientinnen und -patienten vor einer Krebstherapie auseinandersetzen – also unmittelbar nach der Diagnose. Denn die Behandlung, die ihnen hilft, den Krebs zu besiegen, beeinträchtigt häufig gleichzeitig die Fruchtbarkeit. Auch wenn die Zeit drängt, ist es wichtig, sich vor Behandlungsbeginn mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

Ein Artikel des Onko Portals

Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar?

Ein Coaching Praxistip von Arno Fischbacher
Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar? Oder, noch direkter gefragt? Machen Sie sich überhaupt hörbar? Oder gehören Sie etwa zu den Menschen, die in Meetings angesichts der Wortgewalt mancher Kollegen völlig verstummen? Sie haben sehr wohl eine Meinung, sehr gute Ideen zum diskutierten Projekt? Aber, bevor Sie noch dazu kommen, sich kurz zu räuspern und die notwendige Courage für eine Wortmeldung aufbringen, haben drei Kollegen ihre eigenen Ideen bereits lang und ausführlich erläutert … Und der Chef geht schon zum nächsten Tagesordnungspunkt über. Wieder eine Chance vertan. Sie sinken in Ihren Stuhl zurück und denken „dann halt nicht“.

Sprechdruck – und wie Sie ihn vermeiden

Ein Coaching Praxistip von Arno Fischbacher
Angenommen, eine berufliche Sache liegt Ihnen sehr am Herzen. Sie wollen Ihren Vorgesetzten unbedingt davon überzeugen. Sie haben sich auf den Termin intensiv vorbereitet. Ihre Argumentationskette steht und ist fest in ihrem Gehirn verankert, um jederzeit loslegen zu können. Endlich werden Sie zum Chef gerufen. Sie platzen schier vor Aufregung, Ihre großartige Idee vortragen zu können. Sie sitzen noch gar nicht richtig, da purzeln die ersten Worte schon aus Ihnen heraus. Von einem unsichtbaren Druck getrieben, sprechen Sie, und sprechen, und sprechen … Ihr Chef gegenüber verzieht keine Miene. Sie können das nicht einordnen und sprechen noch mehr. Ihre Gedanken rasen. Nun verhaspeln Sie sich bereits. Sie spüren, da geht gerade etwas massiv schief. So war das nicht vorgesehen. Was ist passiert?

Alles ist Übergang: Leben auf einer Palliativstation

Was ist ein guter Tod? Die Fortschritte in der Medizin und die Hospizbewegung haben neue Aufmerksamkeit für diese Frage geweckt. Michael Albus hat über einen längeren Zeitraum das Leben auf der Palliativstation der Universitätsklinik in Mainz beobachtet. Er hat intensive Gespräche mit Sterbenden, Ärzten, Pflegern, mit der Psychologin und der Seelsorgerin geführt und einfühlsam auszuloten versucht, wie der allerletzte Abschnitt des Lebens gestaltet werden kann.

Vom Umgang mit Risiko und Unsicherheit – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft

In modernen, hochtechnisierten Gesellschaften müssen Menschen ständig verantwortlich Entscheidungen über Wahrscheinlichkeiten und Risiken treffen. Ob wir das Fahrrad, den Bus oder das Auto nehmen – schon die Wahl der Verkehrsmittel für alltägliche Wege stellt eine Risikoabwägung dar. Statistische Informationen helfen meistens nicht weiter, denn die richtige Einordnung der Zahlen haben die wenigsten von uns gelernt.

Hinzu kommen Ängste, die wir aufgrund falscher Schlüsse entwickeln und deren Ursachen wir nicht immer durchschauen. Diese Kombination kostet Jahr für Jahr viele Menschenleben, beträchtliche Steuergelder und schürt die Angst vor Risiken, die kaum existieren.

Der Risikoforscher Prof. Gerd Giegerenzer geht der Frage nach, was es mit der „Illusion der Gewissheit“ und „kollektiver Zahlenblindheit“ auf sich hat. Er zeigt, wie nach dem 11. September 2001 mehr Menschen durch gefühlte Risiken ums Leben kamen als durch die Terrorakte selbst. Und er erläutert seine Forderung, den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten fest im Bildungsangebot unserer technologischen Gesellschaft zu verankern.

Einladung zum Exkurs-Vortrag „Vom Umgang mit Risiko und Unsicherheit“
Termin: 26. April 2016, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Bayerische Staatsbibliothek, München

Als Patient im Internet: Ihre Erfahrungen?

31.03.2016 – Patienten-Information.de, ein Service der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung, beteiligt sich an der aktuell größten Befragung von Patienten zur Nutzung des Internets bei Gesundheitsthemen.

Für 50 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Internet eine wichtige Quelle für Gesundheits-Tipps. Hierzu läuft die aktuell größte Online-Befragung für den deutschsprachigen Raum zu den Themen „Patient im Internet“ und „Internetmedizin“: der Patient Survey 2016, der auch durch das Portal Patienten-Information.de unterstützt wird.

Die Umfrage ist anonym und freiwillig, bei der keine personenbezogenen Daten erhoben werden. Die Befragung wird jährlich durch die Unterstützung der größten Gesundheits- und Patientenportale, Webseiten von Patientenorganisationen und Zeitschriftenportalen sowie den Newslettern von Krankenversicherungen ermöglicht. Sie ist das einzige unabhängige und wissenschaftliche Befragungsprojekt in diesem Themenbereich. Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten. Hier geht es direkt zur Umfrage.

Corinna Schaefer
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)