Museum für alle

Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft teilzunehmen, sich der Künste zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Wohltaten teilzuhaben.“ Auf dieses individuelle Grund- und Freiheitsrecht einigte sich die Völkergemeinschaft 1948 im Rahmen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Mehr als fünfzig Jahre später ist ein erfreulicher Besuch im Museum für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Noch immer stoßen zum Beispiel Menschen mit Behinderungen auf zahlreiche große und kleine Hindernisse, wenn sie ihr Recht auf kulturelle Teilhabe einlösen wollen.

Mittlerweile gibt es viele Anstrengungen, dies zu ändern.

Andere Formen der Raumgestaltung werden genutzt, verschiedene Medien transportieren Erklärungen und neue Systeme geben Orientierung. Auf die individuellen Bedürfnisse der Besucher versucht man einzugehen, stets mit dem Ziel, Inhalte besser vermitteln zu können. Nun sind Museen keine Hörsäle und was uns anzieht keine Lehrbücher. Der Genuss ist es und das Erleben neuer Eindrücke, die das Museum der heutigen Zeit ausmachen. Diese Gefühle auch bei Menschen mit Behinderung auszulösen, ist eine eigene Kunst.

Kunstvoll widmet sich der Museumsführer „Das Goldene Zeitalter“ daher allen Sinnen und entführt sehende, sehbehinderte und blinde Menschen gleichermaßen in die Welt der niederländischen Malerei. Er möchte die Besucher des Staatlichen Museums Schwerin, aber auch alle anderen Nutzer vor den Werken der holländischen Meister versammeln und zu einer gemeinsamen Erkundung einladen. Die Autoren und Gestalter des Buches hoffen, damit ein Beispiel für viele andere Projekte zu geben, die allen den gemeinsamen Genuss und die Freude an Kunst und Wissenschaft ermöglichen.
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Ärzte und Zahnärzte setzen sich gemeinsam für eine bessere Versorgung von Menschen mit Behinderungen ein

Eine bessere medizinische Versorgung der 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland wollen Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Bundesärztekammer (BÄK), Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahn­ärztekammer (BZÄK) künftig gemeinsam verstärkt angehen.
Hier feinden Sin e die Broschüre der KBV mit Tipps zur Barrierefreiheit in Arztpraxen

Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine junge gemeinnützige Stiftung, die Ende des Jahres 2009 durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. errichtet wurde. Der Stifterauftrag an das ZQP umfasst zweierlei: Zum einen eine kritische Bestandsaufnahme zu den Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Pflege, zum anderen die Entwicklung von praxisorientierten Konzepten für eine qualitativ hochwertige und an den Bedürfnissen ausgerichtete Versorgung älterer, hilfebedürftiger und behinderter Menschen.

Ratgeber für Patientenrechte

Ihre Rechte bei der medizinischen Behandlung: Jeden Tag lassen sich in Deutschland Millionen von Menschen krankheitsbedingt behandeln. Doch die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten kennt ihre Rechte gar nicht oder nur zum Teil. Wie und worüber muss Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aufklären? Wer entscheidet über die Therapie? Und was gehört in die Patientenakte? Für beide Seiten – Ärzte und Patienten – sind mit der medizinischen Behandlung klare Rechte und Pflichten verbunden.

Ein Ratgeber für Patienten rechte des Bundesministeriums für Patientenrechte

DEUTSCHE GEHÖRLOSEN-ZEITUNG

Seit 140 Jahren gibt es eine Zeitung für Gehörlose.
1950 erschien erstmals „unter dem Namen“ die Deutsche Gehörlosen-Zeitung

Bei ihren Lesern ist sie auch besser bekannt als die DGZ. Sie erfreut sich vor allem unter der gehörlosen Bevölkerung großer Beliebtheit. Sie ermöglicht aktuelle Einblicke in die kulturelle Entwicklung der Gehörlosen, geht auf ihre Bedürfnisse ein und es findet eine zeitnahe Berichterstattung statt.

Neuer Leitfaden zur Selbsthilfeförderung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) will Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen künftig gezielter unterstützen und Fördergelder bedarfsgerechter verteilen. Basis dafür sind die neuen Grundsätze zur Selbsthilfeförderung, die der GKV-Spitzenverband beschlossen hat. Sie gelten ab Januar 2014. An der Neufassung des „Leitfadens zur Selbsthilfeförderung“ haben Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenartenverbände mitgearbeitet. In beratender Funktion haben auch die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe mitgewirkt und Impulse gegeben.

Pflegeheim Rating Report 2011 – Boom ohne Arbeitskräfte?

Pflegeheim Rating Report 2011 – Boom ohne Arbeitskräfte?
by Boris Augurzky, Sebastian Krolop, Roman Mennicken, Hartmut Schmidt, Hendrik Schmitz and Stefan Terkatz

RWI, 07/2011, 240 Euro, ISBN 978-3-86788-308-5

Aus dem Abstract

Das Executive Summary steht zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.

Bei dem vorliegenden Pflegeheim Rating Report 2011 handelt es sich um den dritten nach 2007 und 2009. Hauptziel ist die Verbesserung der Transparenz im deutschen Pflegemarkt – mit Fokus auf der stationären Pflege. Daraus abgeleitet ergibt sich der Anspruch, den Entscheidungsträgern auf den verschiedenen Ebenen (Pflegeheimen und deren Geschäft spartnern, Politik, Krankenversicherungen, Banken und Investoren) empirisch abgesicherte Erkenntnisse über diesen Markt an die Hand zu geben.

„Barrieren Abbauen“

Frau Dr. Adela Litschel schreibt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in Deutschland leben fast zehn Millionen Menschen mit Behinderungen. Viele davon sind von Geburt an betroffen, bei anderen treten Behinderungen erst im Laufe ihres Lebens auf.

Wieder andere sind nur vorübergehend durch eine Operation oder eine Verletzung auf Hilfe angewiesen. Für alle aber gilt, dass sie einen leichten Zugang zur medizinischen Versorgung und damit an vielen Stellen unsere Unterstützung benötigen.

Dass es hierbei nicht nur um bauliche Voraussetzungen geht, die eine Umgebung patientenfreundlicher machen, haben wir Ihnen bereits in unserem vergangenen Newsletter beschrieben und Ihnen unsere Broschüre vorgestellt.

Heute wollen wir Sie auf unsere Kooperationstagung „Barrieren Abbauen“ der ärztlichen und zahnärztlichen Spitzenorganisationen am 9. September in Berlin aufmerksam machen. Dort wollen wir gemeinsam mit Betroffenenverbänden und Fachpublikum über Initiativen und Maßnahmen diskutieren.

Hier finden Sie den Einladungsflyer sowie weitere Informationen zu dem Thema.

Zur Anmeldung

Dr. med. Adela Litschel
Abteilung Flexible Versorgungsformen und Patientenorientierung
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)