Stadt Hamburg: Disco-Spaß ohne Gehörschäden

Disco-Spaß ohne Gehörschäden
Präventionsprojekt zur Senkung von Gehörschädigungen durch laute Musik

Hamburger Diskotheken, die sich an einem Präventionsprojekt zur Reduzierung lärmbedingter Hörschädigungen bei Jugendlichen beteiligen, sollen künftig ausgezeichnet werden. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) will das Qualitätssiegel „Freiwillig kontrollierte Lautstärke“ solchen Diskotheken verleihen, in denen Gäste und Mitarbeiter laufend den Schallpegel über ein Display angezeigt bekommen und die Diskjockeys den Sachkundenachweis „DJ-Führerschein“ besitzen.
Hintergrund für die Aktion ist die Erkenntnis, dass rund 25 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren unter lärmbedingten Hörschädigungen leiden, obwohl sie noch nie in Lärmberufen gearbeitet haben. Eine Ursache dafür ist Freizeitlärm, zum Beispiel auch zu laute Musik in Diskotheken. Die Lautstärke liegt dort mit bis zu 110 Dezibel oft weit im gehörschädigenden Bereich. Experten befürchten, dass ein Drittel der heutigen Jugendlichen mit 50 Jahren ein Hörgerät benötigt.

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