„Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“

Eine Information der KBV

„Morbus Osloer – mehr als nur Nasenbluten“ – neue Kurzinformation für Patienten erschienen

Morbus Osloer ist eine seltene, erbliche Erkrankung, die oft auch als hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) bezeichnet wird. Nach Schätzungen ist etwa einer von 5000 Menschen daran erkrankt. Bei Morbus Osloer sind manche Blutgefäße krankhaft erweitert und sehr verletzlich.

Es kommt bei mehr als 90 von 100 Betroffenen zu wiederkehrendem Nasenbluten. Dies kann so beeinträchtigend sein, dass Erkrankte ihren Alltag nicht bewältigen oder nachts nicht schlafen können. Bei vielen sind Gefäßfehlbildungen auch in inneren Organen wie etwa Magen-Darm-Trakt, Lunge, Leber oder Gehirn vorhanden.

Diese können zu Funktionsstörungen und inneren Blutungen führen. Doch wenn Betroffene rechtzeitig behandelt werden, leben sie in der Regel genauso lange wie andere Menschen.

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Morbus Osloer – mehr als nur Nasenbluten“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung.

Kurzinformation „Morbus Osler“

www.patienten-information.de/mdb/downloads/kip/aezq-version-kip-morbus-osler.pdf