Gute Praxis – Behinderung und Arbeit

Das Portal REHADAT-Gute Praxis veranschaulicht mit gelungenen Beispielen, wie Menschen mit Behinderung erfolgreich arbeiten können. Es stellt allgemeine Informationen, Maßnahmen und Integrationsvereinbarungen zu einer inklusive Arbeitswelt vor.

Arbeitgeber zeigen dies in Interviews, mit ihren Aktionsplänen und Auszeichnungen.
Über 900 Praxisbeispiele machen deutlich:
wie der Übergang in das Berufsleben erfolgte,
welche Ausbildung oder Qualifizierung dies ermöglichte,
wie der Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld gestaltet wurde und
welche Institution beraten und finanziell gefördert hat.
REHADAT ist ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Kopf-Hals-Tumoren: Verbreitungsraten entwickeln sich bei Frau und Mann unterschiedlich

Pressemitteilung
Universitätsmedizin Mainz veröffentlicht Studie zur Verbreitung von Kopf-Hals-Tumoren in Rheinland-Pfalz im Zehnjahresvergleich

(Mainz, 24. September 2015, br) Krebserkrankungen der Kopf-Hals-Region rangieren weltweit unter den zehn häufigsten bösartigen Neubildungen. Inwieweit sich diese Krebsarten der Mundhöhle, des Rachenraums und des Kehlkopfes in den letzten Jahren in Rheinland-Pfalz verbreitet haben, war Gegenstand einer Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrig, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz. Eine Besonderheit der Studie liegt darin, dass die Forscher für jede einzelne Tumorart der Kopf-Hals-Region Forschungsergebnisse präsentieren können und diese nicht, wie sonst üblich, zusammengefasst haben. Die Ergebnisse der Studie „Veränderung von Inzidenz und Mortalität von Kopf-Hals-Malignomen in Rheinland-Pfalz, 2000-2009“ wurden in der Fachzeitschrift Laryngo-Rhino-Otologie veröffentlicht.

Basis der hier vorgestellten Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrig, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz waren die Daten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz für die Jahre 2000 bis 2009. Im Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2009 wurden 8055 neue Kopf-Hals-Malignome in Rheinland-Pfalz diagnostiziert und an das epidemiologische Krebsregister gemeldet.

Die Auswertung der Studiendaten ergab, dass Männer dreieinhalbmal häufiger als Frauen an Kopf-Hals-Malignomen erkrankt waren. Erfreulicherweise stellten die Wissenschaftler bei den Männern jedoch einen ganz leichten Rückgang fest. Im Jahr 2000 betrug die absolute Zahl der Neuerkrankungen bei den Männern 629 Fällen. Im Jahr 2009 waren es 622 Neuerkrankungsfälle. Bei den Frauen in Rheinland-Pfalz stieg die absolute Zahl aller Kopf-Hals-Malignome von 157 Neuerkrankungsfällen im Jahr 2000 auf 213 im Jahr 2009. Zum Zeitpunkt der Erstdiagnosenstellung waren die Männer durchschnittlich 63 Jahre alt und die Frauen 64 Jahre.

Auch deshalb findet in dieser Woche zum dritten Mal die Aktionswoche Kopf-Hals-Tumore „make sense campaign“ (www.kopf-hals-krebs.de) zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) in Zusammenarbeit mit den Landdesorganisationen statt.

Informationen zur Studie und zur Publikation: Bayer O., Krüger M., Koutsimpelas D., Erich, K. Lessing M., Zeisig S. R., Simon C., Singer S. (2015): Veränderung von Inzidenz und Mortalität von Kopf-Hals-Malignomen in Rheinland-Pfalz, 2000-2009. In: Laryngo-Rhino-Otologie 94 (7), S. 451–458. DOI: 10.1055/s-0034-1390455.
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1390455

Welttag der Gehörlosen am 27. September 2015

Mit den Händen sprechen – Chance auf Gleichberechtigung
Welttag der Gehörlosen: CBM fordert Gebärdensprache anzuerkennen
Bensheim. Zum Welttag der Gehörlosen am 27. September 2015 fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM), die Gebärdensprache in allen Ländern als offizielle Sprache anzuerkennen. Nur so können gehörlose und hörbehinderte Menschen sich gleichberechtigt in die Gesellschaft einbringen.
Weltweit haben rund 360 Millionen Menschen eine Hörschädigung, das sind mehr als fünf Prozent der Weltbevölkerung. Und unter ihnen gibt es fast 32 Millionen gehörlose Kinder, die meisten leben in Entwicklungsländern. Sie sind oft vom Schulbesuch und damit dem Grundrecht auf Bildung ausgeschlossen: In Regelschulen scheitert es meist an Vorurteilen wie der Auffassung, gehörlos sei gleichbedeutend mit dumm. Gleichzeitig gibt es in Entwicklungsländern nur wenige Gebärdenkurse und Förderschulen für hörgeschädigte Menschen. Auch fehlen Lehrer mit Spezialkenntnissen, die diese Kinder fördern können. Dabei ist die Gebärdensprache für Kinder mit Hörschädigung oft die einzige Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren und am Unterricht aktiv teilzunehmen.

Gebärdensprache ist ein Menschenrecht
CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus betont, dass die Gebärdensprache aber nicht nur für Kinder wichtig ist: „Gebärdensprache muss als nationale Sprache anerkannt werden. Denn sie holt gehörlose Menschen aus der Isolation. Sie ermöglicht ihnen den direkten Austausch mit anderen und an der Gesellschaft teilzuhaben. Darüber hinaus öffnet ihnen Gebärdensprache Zugänge zu Information, Bildung und Arbeit.“
Ein wichtiger Schritt wäre es deshalb, die Gebärdensprache gleichberechtigt als national anerkannte Sprache in die Verfassung der Länder aufzunehmen. Dann nämlich wird Unterricht in Gebärdensprache angeboten, wie es beispielsweise in Südafrika seit 2013 eingeführt wurde. Die erste Sprache, die gehörlose Kinder in
Christoffel-Blindenmission
Deutschland e.V.

Stubenwald-Allee 5 64625 Bensheim
Tel.: (06251)131-190 Fax: (06251) 131-199 E-Mail: presse@cbm.de
www.cbm.de

Schule des Wohlbefindens

In allen bayerischen Schulen wird vom 12. – 16.10.2016 eine „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ mit dem Motto „Schule des Wohlbefindens“ durchgeführt. Die Schüler erhalten in dieser Woche Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, um durch projektorientiertes Arbeiten, auch unter Einbeziehung außerschulischer Experten, einen weiteren Schritt hin zu einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensweise zu gehen.

Förderatlas 2015: Wo und wie Spitzenforschung und -förderung Früchte tragen

Worin liegen die Stärken des Forschungssystems in Deutschland – und wo? Welche Bedeutung haben Drittmittel für die Finanzierung von Forschungsprojekten – und wie nutzen die Universitäten und Forschungsinstitute diese Mittel? Welche Effekte haben besondere Förderprogramme? Umfassende Zahlen, Daten und grafische Darstellungen zu diesen und zahlreichen anderen Themen enthält der „Förderatlas 2015“, den die DFG am Donnerstag, dem 3. September 2015, mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin vorgestellt hat. Ein Schwerpunktthema ist die Exzellenzinitiative, weitere Analysen blicken auf die starken Forschungsregionen. Eine eigene Webseite zum Förderatlas bietet zahlreiche zusätzliche Grafiken und Tabellen sowie Kompaktdarstellungen zu zahlreichen Hochschulen. Der alle drei Jahre erscheinende DFG-Förderatlas ist das umfassendste Zahlen- und Datenwerk zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland.

Zum Förderatlas

Medizinischer Fortschritt oder Versuchskaninchen?

Universitätsmedizin Mainz lädt am 17. September zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Klinische Studien ein

(Mainz, 04. September 2015, rdr) Am Donnerstag, den 17. September 2015, veranstaltet die Universitätsmedizin Mainz unter der Leitung von Prof. Dr. Annegret Kuhn, Interdisziplinäres Zentrum Klinische Studien (IZKS), die Podiumsdiskussion „Klinische Studien: Medizinischer Fortschritt oder Versuchskaninchen?“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres der Mainzer Wissenschaftsallianz statt, das unter dem Leitthema „Mensch und Wissenschaft im Dialog“ steht. Für die Podiumsdiskussion konnten hochkarätige Vertreter aus Klinik, Wissenschaft, Industrie und Ethik sowie einer Patientenorganisation gewonnen werden. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses (Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz). Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, um dieses spannende und facettenreiche Thema gemeinsam zu diskutieren.

Für viele Erkrankungen hoffen Patienten auf die Entwicklung neuer und effektiver Therapien und Behandlungen. Gleichzeitig entwickeln Ärzte und Wissenschaftler fortwährend neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten, um die Patientenversorgung in der Zukunft weiter zu verbessern. Der lange Weg medizinischer Entwicklung von der Forschung in die Klinik ist jedoch nur durch klinische Studien möglich. Bevor ein neues Medikament zugelassen wird, müssen klinische Studien am Menschen durchgeführt werden, um die einwandfreie Wirksamkeit und Anwendung eines Medikaments oder einer Therapie sicherzustellen.

Trotz dieser Notwendigkeit sind klinische Studien in der gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Öffentlichkeit umstritten, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die Öffentlichkeit im Allgemeinen über dieses komplexe Thema nicht ausreichend informiert ist. Dies hat die Universitätsmedizin Mainz zum Anlass genommen, zu diesem wichtigen Thema in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten – entsprechend dem Leitthema des Themenjahres der Mainzer Wissenschaftsallianz „Mensch und Wissenschaft im Dialog.“

„Die Universitätsmedizin Mainz steht für die enge Verbindung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des medizinischen Wissens und die daraus resultierende Verbesserung von Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“, sagt Prof. Dr. Babette Simon, Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, und fügt hinzu: „Mit der Durchführung von klinischen Studien können wir dazu beitragen, Patienten den Zugang zu neuen Therapieformen zu ermöglichen.“

Selbstverständlich gelten im Bereich der klinischen Forschung hohe Qualitätsstandards, die nach allgemein akzeptierten Vorgaben und Regeln durchgeführt werden. „Zur Koordination der patientennahen klinischen Forschung an der Universitätsmedizin Mainz wurde in den letzten Jahren eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen. Hierzu zählt neben den zahlreichen Studienzentren in den einzelnen Kliniken vor allem das „Interdisziplinäre Zentrum Klinische Studien (IZKS)“, sagt die Leiterin des IZKS, Prof. Dr. Annegret Kuhn. „Zusammen mit Ärzten und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen planen und organisieren wir klinische Studien. Mit dieser zentralen Infrastruktur garantiert die Universitätsmedizin Mainz die notwendigen hohen Qualitätsstandards und den Schutz des Menschen in klinischen Studien und trägt somit zum medizinischen Fortschritt in Deutschland bei. “

Bei der Podiumsdiskussion soll das Thema klinische Studien von vielen unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden. So werden Vertreter aus Klinik, Wissenschaft, Industrie und Ethik sowie einer Patientenorganisation teilnehmen. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Christina Berndt, Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung. Die Teilnehmer im Einzelnen: Prof. Dr. Annegret Kuhn (Leiterin IZKS, Universitätsmedizin Mainz), Prof. Dr. Babette Simon (Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand, Universitätsmedizin Mainz), Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann (Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan, Universitätsmedizin Mainz), Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb (Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz), Univ.-Prof. Dr. Norbert Paul (Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsmedizin Mainz), Priv.-Doz. Dr. Petra Staubach (Oberärztin und Leitung Studienzentrum, Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz), Prof. Dr. Ulrich Kalinke (Geschäftsführender Direktor TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Hannover), Borgi Winkler-Rohlfing (Vorsitzende Selbsthilfegemeinschaft Lupus Erythematodes e.V.) sowie Dr. Thor Voigt (Medizinischer Direktor Deutschland, Boehringer Ingelheim).

„Vielfalt zählt! – Eine Expedition durch die Biodiversität“

Eine Wanderausstellung der DFG

Biodiversität ist eine wichtige Grundlage unseres Lebens. Sie umfasst nicht nur die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, Mikroorganismen und Pilze und die genetische Vielfalt innerhalb von Arten, sondern auch die komplexen ökologischen Prozesse und Wechselwirkungen in einer Vielzahl an Lebensräumen auf der Erde. Sie zu verstehen und zu erhalten ist die Aufgabe der Biodiversitätsforschung, die zu den wichtigsten Forschungsfeldern der Zukunft gehört.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt diese Forschung in zahlreichen kleineren und größeren Forschungsprojekten. Mit ihrer Wanderausstellung „VIELFALT ZÄHLT! Eine Expedition durch die Biodiversität“ macht sie die Biodiversität und ihre Erforschung auch für die Öffentlichkeit erlebbar und verständlich. Multimedial und interaktiv vermittelt die Ausstellung, was Biodiversität bedeutet und warum sie für uns Menschen so wichtig und schützenswert ist.

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft finanziert.

VIELFALT ZÄHLT! ist vom 6. August 2015 bis 31. Januar 2016 im Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn zu sehen.

Was braucht die Universitätsmedizin in Deutschland?

Damit die Universitätsmedizin auch weiterhin ihre Aufgaben in den Bereichen patienten-, krankheits- und grundlagenorientierter Forschung sowie der Lehre und Patientenversorgung auf höchstem Niveau leisten kann, hat die DFG Empfehlungen zur „Weiterentwicklung der Klinischen Forschung an der deutschen Universitätsmedizin in den Jahren 2015 – 2025“ vorgelegt. Diese hatte die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung der DFG unter Vorsitz der DFG-Vizepräsidentin Professor Dr. Leena Bruckner-Tuderman erarbeitet. Zu den Empfehlungen gehören verlässliche Karrierewege in der Klinischen Forschung, gezielte und langfristige Investitionen in Infrastrukturen und das damit verbundene Personal, Freiräume für die Forschung sowie ein Plädoyer für die themenoffene Förderung erkenntnisgeleiteter Forschung.

Hauterscheinungen bei Kindern in einer App

Hauterscheinungen bei Kindern in einer App!
Dr. Thomas Rautenstrauch präsentiert eine App für Ärzte, Studenten, Pflegende, Arzthelferinnen und Interessierte.

Aus dem Klappentext:

Die App bietet:
– Über 400 Krankheitsfotos.
– Über 60 Erkrankungen.
ständige Erneuerungen sind vorgesehen
Die vorliegende App „Exantheme im Kindesalter zeigt die häufigsten kinderdermatologischen Erkrankungen in der täglichen Praxis. Sie richtet sich an Studierende der Medizin, an Ärzte und an medizinisches Fachpersonal, die sich einen kurzen Überblick zu einer spezifischen Hautveränderung verschaffen möchten. Aber auch Eltern können darin einen kleinen aktuellen Ratgeber sehen. Es muss aber betont werden, dass der Gang zum Arzt niemals ersetzt werden kann.
Eine kurze Beschreibung der einzelnen Krankheitsbilder wird gegeben. Ätiologie und diagnostische Zusammenhänge werden bewusst den Nachschlagwerken überlassen. Im wesentlichen soll der Blick für die Hautveränderungen bei Kindern geschult werden.

Im einführenden Text stehen die Erfahrungen einer langen Berufserfahrung Ein Krankheitsbild wird meist mit 6 charakteristische Bilder beschrieben. Zusammen mit einer sorgfältig erhobenen Vorgeschichte sollten diese visuellen Marker eine Diagnose in vielen Fällen ermöglichen.

Krankheit: Sphäre des Schaffens: Komponisten im Spiegel medizinischer Forschung

Aus dem Klappentext:

„Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten. Ich schreibe Noten überhaupt erst aus Nöten,“ bekannte Ludwig van Beethoven. Sein Leben war von außergewöhnlicher Kreativität und schweren chronischen Erkrankungen geprägt. Hans-Joachim Trappe und Wolfgang Mastnah analysieren Krankheitsbilder von zehn berühmten Komponisten und untersuchen, inwieweit bisher publizierte Informationen zutreffen bzw. nach neusten Forschungsergebnissen andere Schlussfolgerungen zu ziehen sind. Einige etablierte Hypothesen sind inzwischen durch Studien widerlegt, andere ließen sich bestätigen; und eine Menge Fragen bleiben offen. Portraitiert werden: Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner, Frederic Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, Max Reger, Erik Satie, Franz Schubert, Robert Schumann. Das Buch vermittelt Einblicke in leidvolle, alltägliche Lebenswelten – und in Kosten musikalischer Genialität. Hier gilt das Wort von Victor Hugo: „Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Professor Dr. Hans-Joachim Trappe ist Kardiologe und Organist, Professor Dr. Dr. Wolfgang Mastnah ist Musikpädagoge, Musiktherapeut und Pianist. Das Buch richtet sich an Musikinteressierte – Laien und Fachleute.