FACETUNES

26. AUGUST – 05. NOVEMBER 2017
»FaceTunes« beschäftigt sich mit den aktuellen Bedingungen des Gesichts und seiner bildlichen Darstellung innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Sie fragt nach der bedeutenden Rolle des Porträts ebenso wie nach der Akzeptanz künstlicher Gesichter. Die Ausstellung im Bielefelder Kunstverein entwickelt Betrachtungsmöglichkeiten auf das menschliche Gesicht, die über traditionelle Vorstellungen des Porträts oder einen Selfie-Boom hinausgehen.

Die Stimme – Der Geheime Verführer Nummer eins

Pressemitteilung
16. April – Internationaler Tag der Stimme

Am 16. April wird wieder der „Internationale Tag der Stimme“, auch bekannt als „World Voice Day“, begangen. Der Gründer und Vorstand des Netzwerks der europäischen Stimmexperten, stimme.at, Stimmcoach Arno Fischbacher aus Salzburg, weist aus diesem Anlass auf die spezielle, auch wirtschaftliche Bedeutung des Faktors Stimme hin. Denn besonders im beruflichen Kontext hilft der geheime Verführer Stimme zu begeistern, zu beeindrucken und zu überzeugen.

Stimme hat Macht. Stimme wirkt. Sie offenbart, was wir in einem bestimmten Moment denken und fühlen. Je nachdem, welche Töne wir produzieren, wirken wir sehr gut oder weniger gut. Denn es ist unsere Stimme, die unbewusst, aber gleichzeitig sehr machtvoll, für Sympathie und auch Durchsetzungsvermögen sorgt. Unsere Stimme beeinflusst jedes Ereignis, sei es im Kundenkontakt, bei Verhandlungen, in Medienauftritten, bei Präsentationen und besonders stark am Telefon. In welchem Kontext auch immer – ohne die überzeugende, verführerische und individuelle Kraft der Stimme haben wir es schwerer.

„Im gelebten Businessalltag sieht es leider meist so aus, dass der Ausdruck und die Qualität einer Stimme die Menschen mehr trennt, als er sie verbindet. Somit tritt die Stimme auch als Wirtschaftsfaktor immer stärker in den Vordergrund.“, erklärt der Stimmcoach für die Wirtschaft Arno Fischbacher. „Ein falscher Einsatz der Stimme kann auch Negatives bewirken. Meetings etwa erleben 80% der Beteiligten als langweilig und einschläfernd, wenn Inhalte monoton und zu leise dargebracht werden. Oder noch viel drastischer, wenn die Stimme – vor allem bei Führungskräften – zu laut ist.“, so Fischbacher weiter. Denn gerade in Konflikten spielt die Stimme eine verbindende oder fatal trennende Rolle.

Unsere Stimme macht als geheimer und unbewusster Verführer mehr als ein Drittel unseres persönlichen Eindrucks aus. Menschen mit einer wohlklingenden Stimme stehen für Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Attribute, die in nahezu allen beruflichen Sparten von Bedeutung sind. Kaum eine Branche kann heute behaupten, die Art der (stimmlichen) Kommunikation mit Kunden sei ohne Bedeutung, wenn nur das Produkt stimmt. Je austauschbarer Waren und Leistungen sind, desto wichtiger wird die Qualität der Vermittlung der Botschaften. Wesentliche Entscheidungen werden trotz aller modernen Kommunikationsmethoden sehr oft in persönlichen Gesprächen getroffen. Je wichtiger und hochrangiger Verhandlungen im Unternehmens-Kontext angesiedelt sind, desto mehr steigt auch die Bedeutung der Art und Weise des Gesagten. Die Stimme hat also das – oft unbewusste – „letzte Wort“. Das gilt in besonderem Maße für Bewerbungsgespräche. Neben anderen Schlüsselqualifikationen zählen speziell die Ausdrucksfähigkeit und Stimmqualität der potentiellen Mitarbeiter. Eine angenehme Stimme entscheidet häufig über große Karrieren.

„Ich freue mich sehr über den internationalen Tag der Stimme. Ist er doch eine ständige positive Erinnerung an die immense Vielfalt der Stimme. Mit der Macht der Stimme können wir Aufmerksamkeit schaffen, Autorität darstellen, zum Abschluss kommen. Wer stimmlich geschult ist, kann in wichtigen Verhandlungen immer punkten. Der Geheime Verführer Stimme ist als machtvoller Karrierefaktor und Business-Bobster nicht zu unterschätzen!“ zeigt sich Arno Fischbacher überzeugt.

Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar?

Ein Coaching Praxistip von Arno Fischbacher
Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar? Oder, noch direkter gefragt? Machen Sie sich überhaupt hörbar? Oder gehören Sie etwa zu den Menschen, die in Meetings angesichts der Wortgewalt mancher Kollegen völlig verstummen? Sie haben sehr wohl eine Meinung, sehr gute Ideen zum diskutierten Projekt? Aber, bevor Sie noch dazu kommen, sich kurz zu räuspern und die notwendige Courage für eine Wortmeldung aufbringen, haben drei Kollegen ihre eigenen Ideen bereits lang und ausführlich erläutert … Und der Chef geht schon zum nächsten Tagesordnungspunkt über. Wieder eine Chance vertan. Sie sinken in Ihren Stuhl zurück und denken „dann halt nicht“.

Sprechdruck – und wie Sie ihn vermeiden

Ein Coaching Praxistip von Arno Fischbacher
Angenommen, eine berufliche Sache liegt Ihnen sehr am Herzen. Sie wollen Ihren Vorgesetzten unbedingt davon überzeugen. Sie haben sich auf den Termin intensiv vorbereitet. Ihre Argumentationskette steht und ist fest in ihrem Gehirn verankert, um jederzeit loslegen zu können. Endlich werden Sie zum Chef gerufen. Sie platzen schier vor Aufregung, Ihre großartige Idee vortragen zu können. Sie sitzen noch gar nicht richtig, da purzeln die ersten Worte schon aus Ihnen heraus. Von einem unsichtbaren Druck getrieben, sprechen Sie, und sprechen, und sprechen … Ihr Chef gegenüber verzieht keine Miene. Sie können das nicht einordnen und sprechen noch mehr. Ihre Gedanken rasen. Nun verhaspeln Sie sich bereits. Sie spüren, da geht gerade etwas massiv schief. So war das nicht vorgesehen. Was ist passiert?

Alles ist Übergang: Leben auf einer Palliativstation

Was ist ein guter Tod? Die Fortschritte in der Medizin und die Hospizbewegung haben neue Aufmerksamkeit für diese Frage geweckt. Michael Albus hat über einen längeren Zeitraum das Leben auf der Palliativstation der Universitätsklinik in Mainz beobachtet. Er hat intensive Gespräche mit Sterbenden, Ärzten, Pflegern, mit der Psychologin und der Seelsorgerin geführt und einfühlsam auszuloten versucht, wie der allerletzte Abschnitt des Lebens gestaltet werden kann.

Stotterer in München

Eine Selbsthilfegruppe

Aus der Einleitung:
Wir sind eine von über 80 Selbsthilfegruppen stotternder Menschen in der Bundesrepublik und treffen uns, um uns mit dem eigenen Stottern und dem Stottern der anderen auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, zu einem freien und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern zu gelangen. Denn nicht das gestörte Sprechen ist das grösste Problem, sondern vielmehr die innere Einstellung, mit der ein Stotterer seinem Stottern gegenüber steht und die sein ganzes Leben bestimmt.

Schnitt!: Die ganze Geschichte der Chirurgie erzählt in 28 Operationen

Von den dunklen Anfangszeiten der Chirurgie, als noch ohne Betäubung amputiert wurde, über königliche Operationen und den Luftröhrenschnitt des Jahrhunderts bis zu den heutigen High-Rech-Ops – der Chirurg Arnold van de Lara beschreibt in seinem Buch so packend wie allgemeinverständlich die Geschichte seines Fachs. In 28 Kapiteln erzählt er anhand von berühmten Fällen aus Historie und Gegenwart, was genau im Operationssaal geschieht.